Unsere Jury 2019

Nils Dreyer

 

Nils Dreyer ist geschäftsführender Gesellschafter der Hilfswerft gGmbH und Mitinitiator des Helden-der-Heimat-Formates. Er ist studierter Wirtschaftswissenschaftler und legte im Jahr 2008 den Grundstein für den Aufbau einer erfolgreichen Agenturgruppe, deren Leitung er 2014 an das Management übergab. In seiner gemeinnützigen Firma widmet er sich der Fragestellung, wie man Menschen aktivieren kann, um gesellschaftliche Herausforderungen mit unternehmerischen Mitteln zu lösen. 

  
Sein Statement zum Wettbewerb: 

Als Jurymitglied möchte ich Projekte und Initiativen dabei helfen, im Lokalen einen Unterschied zu machen. Bedingt durch meine unternehmerische Prägung liebe ich es, wenn Menschen statt sich über die Zustände zu beschweren, selbst anpacken und eigenen Lösungen entwickeln. Sich auch gegen Wiederstände durchzusetzen, das zeichnet einen Helden für mich aus. 

Gabriela Gossow-Look

 

Gabriela Gossow-Look ist Leiterin der AVALON Notruf- und Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt e.V., die aus bürgerschaftlichem Engagement heraus entstanden ist und durch einen ehrenamtlich arbeitenden Vorstand begleitet wird. Ihr Anliegen im beruflichen und privaten sozialen Engagement ist, das Wirken in die Gesellschaft hinein, mit dem sie Veränderungsprozesse hervorrufen und anregen möchte.


  
Ihr Statement zum Wettbewerb: 

“Helden der Heimat“ bietet eine Plattform gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen, ohne den faden Beigeschmack von Lobbyismus zu besitzen. Auch kleinere Initiativen erhalten eine Wertschätzung und damit die Motivation zur Weiterentwicklung. Gleichzeitig regen sie weitere Menschen zum Mitdenken und Mithandeln an – kleine Wellen, die unser Miteinander verbessern. Ich bin neugierig auf den Mut und die kreativen Ideen der Projekte.

Thomas Röbke

 

Dr. Thomas Röbke beschäftigt sich sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich mit dem Ehrenamt. Er ist geschäftsführender Vorstand des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement in Bayern, Vorsitzender des Sprecherrates des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement, Teil der Jury des Bürgerpreises des Bayerischen Landtags, des Bayerischen Innovationspreises Ehrenamt und des Bayerischen Integrationspreises. Ehrenamtlich engagiert es sich in der Flüchtlingshilfe sowie im Generationenwohnprojekt „Spiegelfabrik Fürth“.


  
Sein Statement zum Wettbewerb: 

Von engagierten jungen Menschen bis zu traditionellen Vereinen – die Engagementlandschaft in Oberfranken ist bunt und muss sichtbar gemacht werden. Unsere „Helden der Heimat“ packen vor Ort an, sind da, wenn sie gebraucht werden und setzen neue Akzente im Miteinander der Gemeinschaft. Das soll gewürdigt werden und mir und anderen Inspiration und Mut geben, mitzumachen, sich auszuprobieren und mit einer sinnerfüllten Tätigkeit sich und anderen etwas Gutes zu tun.

Florian Schneider

 

Florian Schneider ist geschäftsführender Gesellschafter der ASK Unternehmensgruppe, Kulmbacher Urgestein und seit 2018 Vorstand für den Bereich „Soziales“ in der Adalbert-Raps-Stiftung. Er unterstützt soziales Engagement in Form von Trägerschaften und Vereinen und ist selbst ehrenamtlich im Rotary Club Kulmbach, dem Industrie- und Handelskammergremium Kulmbach sowie in kleineren Initiativen und Verbänden tätig.


  
Sein Statement zum Wettbewerb: 

Der Wettbewerb richtet den Fokus auf Projekte in der Nachbarschaft und verdeutlicht damit, dass Engagement überall und in unterschiedlichsten Ausprägungen möglich ist. Er macht Mut, sich selber zu engagieren und unterstützt mit seinen Workshops auf dem Weg dorthin. Unsere Helden sind dabei Menschen, die sich meist im Verborgenen sozial engagieren und für ihre Idee brennen. Für sie steht nicht die öffentliche Anerkennung, sondern allein der Gedanke etwas zu bewegen, jemandem zu helfen im Vordergrund – das verdient Anerkennung!

Jannik Christopher Wagner

 

Jannik Christopher Wagner, Auszubildender zum Gesundheits- und Krankenpfleger, repräsentiert mit seinen 23 Jahren die jungen Menschen in der Region Oberfranken. Er weiß seit seiner Jugend, was es heißt, sich sozial zu engagieren und damit einen wesentlichen Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. Er ist ehrenamtlich im Bund deutscher katholischer Jugend (BDKJ) sowie in der Vorstandschaft des Kreisjugendrings Kulmbach tätig.

Sein Statement zum Wettbewerb: 

Besonders lokales soziales Engagement ist für unsere Gesellschaft überlebenswichtig. Der Wettbewerb Helden der Heimat zeigt die Wertschätzung für bürgerschaftliches Engagement in Oberfranken und hat so auch eine Außenwirkung über die Regierungsgrenzen hinaus. Ein Held der Heimat muss keine Berge versetzen, aber muss Spaß an seinem Engagement haben und so als Funken bei anderen Menschen ein Feuer der Leidenschaft entfachen.