Mode macht Mut

MMM beschäftigt erwerbslose Frauen, die aus gespendeten Textilien neue Produkte nähen für Verkauf und Modenschauen.



Projektträger: Soziale Betriebe der Laufer Mühle

Anschrift: Luitpoldstraße 25, 96052 Bamberg

Status des Projektes: Laufender Betrieb

Webseite: https://www.facebook.com/Mode-macht-Mut-Bamberg-355798424536451/



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Projektname: Mode macht Mut

Der Projekt-Steckbrief

In einem Satz

MMM beschäftigt erwerbslose Frauen, die aus gespendeten Textilien neue Produkte nähen für Verkauf und Modenschauen.

Ressourcen

Unterschiedliche Berufserfahrungen: Stadtteilarbeit, Verkauf, Design, Schneidern, Öffentlichkeitsarbeit, eigene Migrationserfahrung.

Zielgruppe

Erwerbslose Frauen, Migrantinnen, Schülerinnen als Praktikantinnen, Ehrenamtliche, Kundinnen.

Problem

Erwerbslosigkeit isoliert, macht mutlos und unsichtbar. Migrantinnen sind oft besonders betroffen: Mangel an Deutschkenntnissen heißt auch Mangel an Selbstvertrauen; Radius begrenzt auf Bedürfnisse der Familie; kaum Anschluss an Stadtgesellschaft, Fähigkeiten liegen brach.

Aktivitäten

Entwickeln und Nähen unterschiedlicher Produkte: Kleidung, Accessoires, Kleintextilien – alles Unikate, teilweise Upcycling. Präsentation und Verkauf im eigenen Laden. Veranstaltungen (Kultur) mit Kooperationspartnern im Laden oder anderswo: Jährlich große Modenschau.

Ziel & Lösung

Verbesserung handwerklicher, sprachlicher, kreativer Fertigkeiten. Zuwachs an Alltagswissen durch Kommunikation im gemischten Team. Entwicklung von Selbstvertrauen durch Kundenkontakt. Sichtbarmachen in Öffentlichkeit durch Veranstaltungen. Fuß fassen auf erstem Arbeitsmarkt

Bisherige Wirkung

Veranstaltungen in Kooperation: Gymnasien, Zentrum Welterbe, VHS, Museum, Theater u. a., hoher Bekanntheitsgrad und Wertschätzung; viel Presse.

Beteiligte

Jobcenter für Vermittlung von Frauen; städtische und andere Einrichtungen für Durchführung von Gemeinschaftsprojekten; Betriebstätten der Laufer Mühle, viele Kunden.

Kosten

Mietkosten für Werkstatt-Laden warm: monatlich 1600 €; Personalkosten: monatlich 4300 Teilzeitplätze), Sonstiges: monatlich 100 €

Einnahmen

Einnahmen decken nicht die Kosten.

Zukunftsperspektiven
Produktpalette erweitern: z. B. Männerkleidung anbieten, Ausdehnung der Second-Hand-Abteilung, Veranstaltungsreihe für 2020 entwickeln, Sponsorensuche: alles zum Ziele des Defizitausgleiches.

Weitere relevante Fakten: Gründung: April 2011, fest angestellte Mitarbeiterinnen: 4 Teilzeit; Projektmitarbeiterinnen 5-10, abhängig von Anzahl Ehrenamtliche und Praktikantinnen, über die Jahre ca. 50 Frauen beschäftigt, davon 50% anschließend Arbeit gefunden; immer wieder Ehrenamtliche, auch afghanische männliche Flüchtlinge; viele für in Stadtverwaltung, auch Oberbürgermeister, viele Multiplikatoren aus allen gesellschaftlichen Bereichen; Begegnung Projektfrauen und Öffentlichkeit wichtiger Faktor, um Mut zu schöpfen.



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